Das Konzept des Ruhewaldes

Die Auswahl der Ruhestätte beginnt mit einem Waldspaziergang

Gemeinsam mit uns als Betreiber lernen Sie das Waldstück kennen und suchen einen Ruheplatz aus.

Anschließend können Sie das Nutzungsrecht an dem von Ihnen ausgewählten Baum vertraglich sichern.

Im Trauerfall suchen Sie die Ruhestätte für Ihren verstorbenen Angehörigen aus. Zusätzlich können Sie auch für sich selbst das Nutzungsrecht vorsorglich erwerben.

Wir begleiten Sie bei der Abschiednahme

Der Monopteros am Waldrand, seit fast 200 Jahren kleines Wahrzeichen der Landschaft, steht als wunderschöner Ort für die Verabschiedung zur Verfügung.

Hier empfangen wir Sie zur Trauerzeremonie und begleiten Sie zum Grab. Pfarrer, Trauerbegleiter und Bestatter unterstützen Sie auch hier im Wald!

Der Ablauf einer Waldbestattung orientiert sich an den Vorstellungen der Angehörigen. Wir besprechen mit Ihnen die praktische Ausführung, bereiten Andachtsstätte und Baum vor.

Jedes Jahr am 4. Sonntag im Oktober laden wir alle Angehörigen zur Gedenkandacht an der Andachtsstätte ein.

2025 konnte die Andacht wetterbedingt leider nicht stattfinden.
2026 fällt die Gedenkandacht auf den 25. Oktober. Die Andacht beginnt um 14 Uhr.
Merken Sie sich diesen Termin gerne vor - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Orientierung im Ruhewald

Alle Ruhestätten tragen Nummern und sind in entsprechenden Karten eingezeichnet. Sobald Sie einen Baum ausgewählt haben erhalten Sie mit Vertragsabschluß eine Karte. Zusätzlich zur Nummernkennzeichnung erinnern kleine Namenstafeln an den Bäumen an die Verstorbenen.

Das ausgesuchte Waldgebiet steht unter besonderem Schutz

Höhlen- und Nistbäume bestehen zur Stärkung der Artenvielfalt. Kranke Bäume und Totholz werden nur zum Schutz der Spaziergänger entnommen. Natur-Verjüngungen standortgerechter Baumarten werden gefördert und belassen, soweit es die Erreichbarkeit der Ruhestätten nicht einschränkt.

Die Aschengefäße und die Asche werden allmählich Teil des Waldbodens, das Vorjahreslaub bedeckt die Ruhestätte. Bitte hinterlassen Sie keine Blumen im Wald, die Grabpflege übernimmt die Natur! Für Sie als Besucher ist der Wald von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang frei zugänglich. Hunde dürfen mitgebracht werden, sollten aber aus Rücksicht auf andere Wald-Besucher und Waldbewohner an der Leine geführt werden.

Informationen auf einen Blick

Das Konzept des Ruhewaldes ist gleichzeitig ein Waldschutzkonzept und wird bis zum Jahr 2108 angewendet, Bestattungen werden bis 2088 durchgeführt

Bestattungsbäume tragen
Nummernschilder und Namenstafeln

Die Ruhestätten benötigen keine Pflege durch die Angehörigen, es entstehen keine Folgekosten

Das Ablegen von Grabschmuck und Blumen ist im Wald nicht gestattet

Eine Ruhestätte kann bereits zu Lebzeiten ausgewählt werden oder wird von den Angehörigen ausgesucht

Trauerzeremonien können
individuell gestaltet werden

In den Sommermonaten werden monatlich Informationsführungen angeboten

Sternenbaum

Der Verlust eines ungeborenen Kindes ist für die Eltern immer ein sehr großer Schmerz. Als einen kleinen Beitrag zur Trauerbewältigung möchten wir den Eltern die Möglichkeit bieten ihre verstorbenen Kinder in einer würdevollen Umgebung beizusetzen, und ihnen so einen Platz zum trauern zu bieten.

Hierfür sind im Ruhewald spezielle Grabstätten, so genannte Sternenbäume vorgesehen. Der Sternenbaum ist eine ausgesuchte und speziell markierte Grabstätte. Für eine Beerdigung an einer dieser „besonderen“ Grabstätten gelten dieselben Nutzungsbedingungen wir für eine reguläre Wald-Beisetzung. Selbstverständlich ist eine namentliche Kennzeichnung der Grabstätte mit religiösem Symbol möglich. Für betroffene Eltern sind Sternenbäume kostenlos, ein Nutzungsentgelt ist nicht zu zahlen. Lediglich das Beisetzungsentgelt fällt an.

FAQ